Die Zukunft gehört der Kreislaufwirtschaft

Wegwerfmentalität ist das grosse Problem

Im Buch „Wertschöpfung statt Verschwendung“ (Redline Verlag) zeigt das Unternehmen Accenture Strategy, dass im Jahr 2030 eine Lücke von mehr als sieben Milliarden Tonnen zwischen dem Angebot und der Nachfrage natürlicher Ressourcen klaffen dürfte. Dieses Defizit führt bis ins Jahr 2030 zu einem Wachstumseinbruch von 4,5 Billionen und bis ins 2050 gar bis zu 25 Billionen Dollar. Die Weltbevölkerung wächst in den nächsten Jahrzehnten weiter die Wichtigkeit einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft nimmt immer stärker zu.

Wegwerfmentalität ist das grosse Problem

Die Autoren führen ins Feld, dass die realen Rohstoffpreise zwischen 1960 und 2000 trotz steigender Nachfrage zurückgegangen sind. Dies hat zu verschiedenen Formen der Verschwendung geführt – etwa von Energie und Materialien, die nur einmal genutzt werden, von Produkten, die nach kurzer Zeit weggeworfen werden, oder von Vermögenswerten wie zum Beispiel Autos, die über den Grossteil ihrer Lebensdauer nicht genutzt werden. Seit der Jahrtausendwende sind die Rohstoffpreise hingegen nicht nur gestiegen, sondern auch Schwankungen unterworfen. Angesichts des weltweiten Bevölkerungswachstums, der ungebrochenen Konsumfreude und der Urbanisierung wird die Versorgung mit vielen natürlichen Ressourcen immer unsicherer. Um das zu ändern, müssen wir uns vom vorherrschenden Prinzip der Linearwirtschaft, wo nur ein geringer Anteil der eingesetzten Rohstoffe der Wiederverwendung zugeführt wird, verabschieden und uns mit aller Entschiedenheit der Kreislaufwirtschaft zuwenden.

Wertschöpfung statt Verschwendung

Das Buch handelt von neuen Strategien, die insbesondere durch die digitale Revolution ermöglicht werden und die nicht nur zum Umweltschutz beitragen sondern auch zu den Unternehmensgewinnen. Das Buch untersucht fünf neue Geschäftsmodelle, die Wachstum mit Hilfe der Kreislaufwirtschaft unterstützen, die den Ressourceneinsatz und die Abfallproduktion, die Emissionen und Energieverschwendungen minimieren und durch Langlebigkeit ersetzen. Beispiele vom Einsatz erneuerbarer Ressourcen bis hin zur Sharing Economy. Es geht dabei nicht allein um die Vermeidung von Mangel – es geht vielmehr um die Schaffung von Überfluss. Überfluss im Sinne einer bestmöglichen Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen und Vermögenswerte. Und Überfluss im Sinne von neuen, innovativen Produkten und Dienstleistungen, die Kunden überzeugen.

Kreislaufwirtschaft auch dank Entsorgungslösungen

Dabei kommt dem Recycling von Gütern, bei dem u.a. Abfallprodukte als Sekundärrohstoffe wiederverwertet werden, eine Schlüsselfunktion bei der Erreichung der Kreislaufwirtschaft zu. Über ein Viertel des Abfalls, der in Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen landet, sind Produktionsabfälle aus der Industrie oder Baubranche. Daher wird vorallem eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft in produzierenden Unternehmen immer wichtig.

Wir von TOEL bieten Entsorgungslösungen an, die das Wiederverwerten von Materialien ermöglichen. Dank Presscontainer, Kartonpressen, Ballenpressen, Styroporverdichter, Abfallcontainer, Abfallpressen, Kartonschredder und Containerpressen können recycelbare Materialien optimal entsorgt und wiederverwertet werden.

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